Autogedanken

Ich habe inzwischen mehrfach einen iDBuz gesehen und kann mich an die Front nicht gewöhnen. Und wenn ich auf den Preis schaue, kann ich mich überhaupt nicht gewöhnen.

Ansonsten hoffe ich, dass irgendwann der Trend Autos immer bulliger zu bauen, gebrochen wird. Viele der neuen Fahrzeuge ähneln Panzerwagen und ich frage mich, ob da nicht ein Waffenschein richtig wäre.

Außerdem habe ich auch den Eindruck, dass auch einige E-Fahrer ihr Auto als Waffe sehen und ihre Beschleunigungswerte gnadenlos im Konkurrenzkampf auf der Straße einsetzen. Der Gedanke an eine Begrenzung der maximalen Beschleunigung kam auf.

Wahrscheinlich müsste man das Thema völlig entemotionalisieren und Autos zum Nutzgegenstand degradieren oder eher weiterentwickeln.

Die Idee mit dem modularen Auto ist ein Weg dahin. Und wenn die Autos weg von den Emotionen hin zum Nutzwert entwickelt würden, würde mich das nicht stören. Und nachhaltig sollten sie sein. Was auch immer das im Einzelfall bedeutet.

Ich fand einen Artikel interessant, der Verbräuche von Motorrad-Motoren mit denen von Autos verglichen hat. Es ging im Endeffekt darum, dass man auch sparsame und haltbare Motorradmotoren bauen könnte, die Motorräder dann aber kaum einer kauft, weil es gerade beim Motorrad um Emotionen geht. Und ein Motor der vor allem beschleunigen soll, mehr säuft.

Beim Auto ist leider der Kreis zu erleben, dass Effizienzsteigerungen durch mehr Spielzeugs im und am Auto ausgeglichen wird. Bei der Sendung mit der Maus rechnen sie immer noch mit einem Auto von 1.000kg. Aber welches Auto wiegt heute noch so wenig?


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