Auf dem See

Ich bin mal wieder auf dem See unterwegs. Der Spätsommer bringt etwas Wind und ein Segelpartner war auch zur Hand. Der K6 war das Werkzeug unserer Wahl. 6-20 kn aus Nordost ist eine ganz schöne Bandbreite. Aber es geht an der Kreuz raus und Raumschots wieder rein.

Die Kreuz läuft wieder super, mein Segelpartner segelt viel Jolle und war entsprechend aufmerksam und versuchte, den K6 aufrecht zu halten. Die Böen kamen teilweise ziemlich heftig und es drehte auch immer wieder. Der K6 legte sich gut auf die Seite, unser Ausreiten brachte aber weniger als der Kiel oder Großsegel fieren. Gegenüber von Altenhof müssen wir am Großsegel fummeln, es war etwas aus der Keep gekommen und wir mussten es komplett herunter nehmen und komplett neu einfädeln.

Wie erwartet, wehte auf dem östlichen Teil der Wind noch ungleichmäßiger. Und er kam auch wieder nördlicher. Es war ein langer Anlieger, bei dem wir den Drehern folgten. Wir rundeten die rote Tonne vor der Holzablage Michen und hatten wieder einen Anlieger zurück. Nicht ganz so spitz, aber für den Gennaker kam der Wind zu vorlich.

Den zogen wir erst nach der Nase, die von manchen Einheimischen Kap Arkona genannt wird. Wir kreuzten wieder vor dem Wind, wir wurden auch schnell, aber wir hatten trotzdem den Eindruck, als kämen wir nicht so richtig voran. Erst als der Wind mit mehr als 15 kn weht, kommen wir auf etwas über 10 kn Geschwindigkeit.

Es sind auch andere auf dem See, ein Faltboot mit original Baumwoll-Segel kommt uns in Altenhof entgegen. Drei Ixylon und ein Pirat von uns sind unterwegs und eine Ixylon aus Altenhof und Nils mit 20er.


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