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Nordwestliches Northern Territory

Grenzübertritt

An der Grenze erwarten wir einen Checkpoint, an dem wir all unser Zeug vorzeigen müssen, um die Verbreitung von irgendwelchen Tieren wie z.B. diesen Kröten zu verhindern. Aber der Checkpoint ist nur für die Einreise nach Western Australia eingerichtet. Die Kröten wandern schließlich auch nur von Ost nach West.

Bei der Einreise ins Northern Territory erstaunt uns aber, dass die Höchstgeschwindigkeit auf dem Highway ab nun 130 km/h beträgt. Denn nach unserer Einschätzung der ersten Kilometer befindet er sich in schlechterem Zustand als noch in Western Australia.

Mit der Grenze verlassen wir auch erst einmal die spektakuläre Berglandschaft. Berge begleiten uns zunächst zwar weiterhin, aber nachdem wir die schmale Stelle zwischen zwei Felsen (auf Karte nachsehen) passieren kommen wir in ein sehr breites Tal. Die Bergrücken sind nur weit entfernt zu erkennen.

Am Victoria River

Erst bei Timber Creek wird die Landschaft wieder spannender, wir kommen hier dem Victoria River sehr nahe. Unseren ersten Trip zum Fluss brechen wir aber ab, da die Piste nach der ersten Kurve so wellblechig wird, dass wir mal wieder Angst um unser Auto haben. Timber Creek erscheint uns etwas trostlos. Einige Häuser scharen sich auf viel zu viel Fläche um die Tankstelle, die alles enthält: Shop, Kneipe, Caravan Park.

Spektakulär wird es allerdings, als wir uns Victoria River nähern. Der Fluss kommt der Straße hier wieder wesentlich näher und wir bewegen uns zusammen mit ihm in seinem Tal. Die Talhänge sind ca. 150m höher und oben noch mit senkrechten Felswänden gesäumt.

Kurz bevor wir an die alte Furt durch den Victoria River kommen, sehen wir noch einen Rastplatz der in einer Schlucht sein soll. Auch hier versuchen wir, ihn mit dem Auto zu erreichen, da wir auch nicht genau wissen, wie weit es ist. Brechen aber nach gut 1 km die Fahrt ab, da die Querrinnen immer größer werden. Die Schlucht und auch die Erkundung der alten Furt hätten sich ganz gut als Kombiradtour angeboten, da dazwischen nur ca. 5 km Straße liegen.

Bei der Furt fahren wir mit dem Auto so weit, wie 2x Fahrzeuge fahren dürfen und gehen den Rest des Wegs bis zum Fluss zu Fuß. Hier aber mit dem Gefühl, aus jedem Busch könnte ein Krokodil springen, denn weiter oben stand eine große Warnung vor den Krokodilen.

Victoria River ist nicht viel mehr als das Roadhouse. Auch hier biegen wir noch einmal von der Straße ab, da auf einer Seitenstraße ein Zugang zum Fluss angezeigt wurde. Hier kommen wir auf einen großen Parkplatz auf dem schon ein Pickup mit Bootsanhänger steht. Über einen asphaltierten Weg geht es dann durch dichtes Buschwerk hinab auf eine Sandbank im Victoria River, von der aus wir die schlammigen Fluten sehen können. Den Bootsfahrer allerdings sehen wir nicht.

Katherine und Nitmiluk National Park

Weiter bis Katherine

Auf dem Weg nach Katherine kommen wir dem Regen immer näher

Auf der weiteren Fahrt passiert wieder relativ wenig. Es gibt keine Orte mehr bis Katherine und auch sehr wenige Abfahrten zu abgelegenen Stations. Dafür wird die Vegetation immer dichter und wir sehen auch wieder viele Termitenhaufen rechts und links. Rechtzeitig von Katherine kommt auch wieder unser Freund der Regenmann vorbei und so kommen wir gegen 19.00 Ortszeit frisch gewaschen in Katherine zum Tanken.

Hier löst sich auch unsere Konfusion bzgl. der Uhrzeit. An der Grenze stand, dass wir 1 1/2 h voraus sind. In Wirklichkeit sind es derzeit aber nur 30 Minuten.

Nach dem Tanken fahren wir direkt weiter in den Nitmiluk National Park, dessen Hauptattraktion die Katherine Gorge ist. Auf dem Weg wird es richtig dunkel und wir haben eine große Menge an Tieren, die wir sehen. In erster Linie sind es sehr viele riesige Kröten, bei denen es sich um Cane Toads handeln müsste und wir überlegen, ob wir ihnen nun lieber ausweichen oder vielleicht sogar noch draufhalten sollen?

Im Endeffekt ist es aber egal, denn sie sind so häufig, dass wir nicht ausweichen können. Außerdem sehen wir nach Überschreiten der Parkgrenze sehr viel Kangarus, die aber zum Glück alle Richtung Wald ausweichen. Die Krönung ist aber eine gut 1,5m lange und fast 10cm dicke Schlange, die vor uns über den Weg schlängelt, als wir gerade auf den Zeltplatz fahren.

Der Zeltplatz ist sehr leer, es sind nur 2 Wohnmobile, ein Auto mit Zelt und ein Pärchen mit einem Zelt hier. Erschreckend ist aber auch hier der mögliche Andrang, der herrschen kann auf Grund der Größe.

Wanderung im Nitmiluk National Park

Über Nacht war der Regen abgezogen und so wartete ein sonniger Vormittag auf uns. Erstes Ziel sollte die Erkundung der Katherine Gorge sein. Da es vermutlich wieder sehr heiß sein würde, standen wir noch bei Sonnenaufgang auf und trafen die Vorbereitungen für die Weiterfahrt und auch für die Erkundung.

Der Nitmiluk National Park bietet Platz für sehr viele Wanderungen aber auch Erkundungen per Boot. Und es gibt auch die Möglichkeit ein Canoe zu mieten und die einzelnen Wasserfälle dann zu Fuß zu überwinden und auf dem nächsten Flussabschnitt weiter zu fahren. Für die großen Abenteuer gibt es dann aber auch noch die Möglichkeit mehrtägige Wanderungen entlang des Flusslaufes zu unternehmen.

Wir entscheiden uns für die kurze Wanderung zum ersten Lookout. Aber auch die hat es in sich, vor allem da die Temperatur jetzt doch schon wieder auf über 30C gestiegen war, dazu war es auch unerträglich schwül. So bewegen wir uns nur langsam am Fluss entlang und genießen die Ausblicke, die sich uns bieten. Am Ende stehen wir an einem Lookout und können sehr gut den Übergang von der felsigen Schlucht in die tropisch zugewucherte Ebene sehen.

In Katherine

Zurück in Katherine gehen wir kurz in einen Camping-Fischer-Fahrradladen, weil wir vielleicht eine Plane fürs Auto suchen. Die hätten wir gestern bei Regen oder manchmal auch wegen der Sonne nutzen können, da unser Bus keine Markise hat. Wir finden aber nichts und fahren weiter ins Zentrum zum Visitor Centre. Hier frühstücken wir erst einmal richtig. Der besondere Luxus ist hier - für einige Parkplätze gibt es eine Überdachung und so können wir das Auto geschützt von der Sonne abstellen.

Das Visitor Centre ist wieder voll ausgestattet. Es gibt Material zu Katherine und auch zu den angrenzenden Gebieten. Wir beschließen eine kleine Radtour zu machen. Dazu bietet sich der Walk-and-Cycle-Track am Katherine River an.

Durch einige Seitenstraßen und u.a. vorbei an einem Didgeridoo-Händler fahren wir nach Norden zum Flussufer und treffen hier auf die Straßen- und die alte Bahnbrücke, die direkt nebeneinander den Katherine überqueren. Als Erinnerung an die Bahnlinie, die hier früher entlang führte stehen eine alte Dampflok und zwei Flachwagen auf einem Gleisrest.

Wir wollen den Weg auf dem Nordufer nehmen, um dann auf dem Südufer zurück fahren zu können. Aber daraus wird nichts. Nachdem wir knapp 3 km am Nordufer gefahren sind, kündigt ein Schild an, dass der Weg gesperrt ist und wenig später kommen wir an eine Brücke, wo die Geländer als Zeichen der Sperrung heruntergeklappt sind.

Also kehren wir um, fahren bis zur Railwaybridge zurück und dann am Südufer entlang. Der Weg hier führt direkt am Stadtrand entlang, denn nördlich des Flusses befinden sich nur einzelne Häuser. Der Unterschied wird auch durch die Vegetation deutlich, im Norden war der Weg von mannshohem Gras begrenzt, hier ist dagegen alles frisch gemäht. Wir kommen an der Hot Spring vorbei, aber auch hier ist alles geschlossen wegen der noch andauernden Wet Season.

Dann erreichen wir den Highway nach Kununurra und fahren noch den Kilometer bis zur Bahnbrücke über die neue Gahnstrecke. Und wir haben Glück, unten wartet ein kürzerer Güterzug. Der Gegenzug ist allerdings nicht zu sehen und so drehen wir um und fahren zurück. Die Hitze in der Sonne ist gerade an der Grenze des Erträglichen.

Im Ort stoßen wir noch einmal auf die letzten Spuren der alten Bahn. Denn die Bahnlinie führt als Schneise mitten durch den Ort und wir sehen auch den alten Bahnhof, Wasserturm und die Laderampe.

Als wir zurück am Auto sind, wissen wir, warum uns warm ist. Es sind 36C im Schatten. Wobei es auf dem Fahrrad angenehm war, so lange wir ruhig fuhren. Nachdem wir all unsere Vorräte in Katherine noch aufgefüllt hatten, machen wir uns auf den Weg in den Süden.

Von Katherine nach Süden

Thermalquellen

Die Straße macht zunächst einen großen Bogen um den Flughafen und die Airbase und geht dann meist geradeaus. Begleitet wird sie über viele Kilometer von den Resten der alten Bahnlinie, einer Schneise, manchmal dem alten Bahndamm und an einem Fluss einer Brücke.

In die Cutta Cutta Caves steigen wir nicht hinab, sondern fahren lieber gleich weiter und in Mataranka zum Elsey National Park. Die Besonderheit hier sind Thermalquellen, die an zwei Stellen zugänglich sind und in denen auch gebadet werden kann.

in Mataranka

Wir entscheiden uns für die Thermalquellen bei Mataranka und erleben ein kleines Wunder. Mitten im Busch eine tropische Insel mit Palmen und üppiger Pflanzenwelt und mittendrin fließt ein kleiner Bach. Der Rundweg von einem Kilometer ist eine sehr schöne Abwechslung im sonst gleichförmigen Busch.

Zurück auf dem Stuart Highway

Historisches in Daily Waters

Nächster lohnenswerter Abstecher ist Daily Waters. Hier stehen die Reste eines im 2. Weltkrieg wichtigen Flughafens - ein Hangar mit einigen Fotos und zwei Baracken, dazu die Reste eines Flugzeuges und Kängurus in großen Mengen, die durch das Gras hüpfen.

Etwas irritiert sind wir dann von dem Stuart Tree, denn das große S, dass er 1861 hier eingeritzt haben soll, finden wir nicht, sondern nur etwas, dass eher einem B ähnelt.

Daily Waters ist auch in anderer Hinsicht interessant, denn von dem ganzen Ort sind nur die Paar Häuser um Tankstelle und Pub übrig geblieben. Den Pub besuchen wir aber nicht, da verlassen wir uns darauf, da der Lonely Planet richtig beschrieben hat.

In Kontrast zu Daily Waters steht dann das nur zwei Kilometer weiter Richtung Süden am der Highway befindliche Roadhouse von Highway Inn. Hier zeigt der Carpentaria Highway ab und alles sieht sehr modern aus.

Ab hier ist es auch schon dunkel, obwohl es erst sieben ist und so fahren wir über den fast leeren Highway noch weiter bis Newcastle Waters, dass wir uns morgen ansehen wollen.

Nachts

Newcastle Waters

Am Morgen ist es angenehm kühl draußen, auch wenn bereits mehr als 25C sind, aber die Luft ist trocken. Unser erster Weg führt uns noch einmal ein Paar Kilometer den Highway zurück und hinein nach Newcastle Waters. Der Ort ist mit einem dicken Schild als historischer Ort schon am Highway gekennzeichnet und auch bei der Einfahrt befindet sich ein weiteres Schild, das darauf hinweist.

Im Ort befinden sich ein Paar historische Gebäude. Das erste was uns aber begegnet ist ein Aborigine, der mit seinem Hund die Straße entlang kommt und uns willkommen heißt.

Schmiede

Die Gebäude sind nach australischen Maßstäben sicher alt, aber mit ca. 80 Jahren nach unseren europäischen sicher nicht. Interessant ist vielmehr, dass sie einen Einblick in die Härte des Lebens hier zu Beginn der Besiedlung durch die Europäer ermöglichen. Alles ist überaus kärglich und das Hotel, dass aus Teilen verlassener Windmühlen stammen soll, entpuppt sich als besserer Blechverschlag.

Hotel

Beim Verlassen werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Droer Memorial (Viehtreiber) das an die gefahrvolle Arbeit der Viehtreiber auf ihrem Weg durch das Outback erinnert und fahren dann weiter nach Süden.

Busch, Elliot und Renner Springs

Die Landschaft hat inzwischen fast alles Grün abgestriffen, das Gras ist gelblich und die Büsche oder Bäume haben eher ein gedecktes oder blasses grün. Auch die Landschaft ist wieder mehrheitlich glatt, obwohl es fast beständig aufwärts geht. Am Abend befinden wir uns schon wieder bei ca. 650 Meter über dem Meer.

Abwechslung bringen aber einige Höhenzüge, die wir durchqueren, die Orte und der immer wieder anders aussehende Busch. Und obwohl der Stuart Highway auch heute wieder mehr geradeaus geht, als kurvig zu sein, wird die Fahrt nicht langweilig.

Elliot ist die erste Siedlung, die wir durchqueren. An der schnurgeraden Straße befinden sich die Häuser alle auf der Westseite, links sind nur die Informationstafeln zu sehen. Was aber auffällt sind die vier verschiedenen Tankmöglichkeiten. Anscheinend ist Tanken hier das wichtigste Business.

Wir Tanken aber erst in Renner Springs. Das ist ein einsames Roadhouse, zu dem auch ein Hotel und ein 50-Meter-Pool gehören. Der Diesel ist hier mit fast 1,60 AUS$ aber der teuerste der Reise und so tanken wir nur 25L, damit wir ohne Probleme zum nächsten Ort kommen. Zudem scheint der Ort derzeit eine kleine Heuschreckeninvasion durchzumachen, denn sie sitzen überall, sogar im Gebäude.

Hinter Renner Springs kommt das erste landschaftliche Highlight des Tages. Der Lookout nördlich des Castle Hill steht wie eine Bastion in der Landschaft. Ritter hätten hier eine Burg gebaut, denn der kleine Berg hat rundherum durch die steilen Felswände schon beste Bedingungen dafür.

Wenig später kommen wir nach Helen Springs, wo es leicht hügelig weiter geht. Und im Bereich des Churchills Head verlassen wir die Straße um für 13 km auf dem alten Highway zu fahren. Sicher auch für Radfahrer eine interessante Nebenstrecke.

Tennant Creek

Telegrafenstation Tennant Creek, einige Kilometer nördlich der heutigen Stadt

Kurz vor Tennant Creek verlassen wir den Highway erneut. Der Maria Dam lockt mit einem erfrischenden Bad, aber Dank der Straßenbauarbeiten, die hier gerade stattfinden, haben wir doch keine Lust. Als wir abfahren wollen, kommt jedoch ein alter Mann mit einem Katamaran, um hier zu segeln. Wir sind irritiert.

Tennant Creek ist der größte Ort der Region, der Ort ist erst spät gegründet worden und lebt vom Goldbergbau. Die vierspurige Hauptstraße täuscht nicht darüber hinweg, dass nicht viel los ist. Es gibt zwar ein Museum, aber hier erleben wir den ersten richtig muffigen Australier und machen uns schnell wieder davon.

In Tennant Creek kommt auch die Bahn wieder bis an die Straße und so fahren wir kurz zum Bahnhof. Auch hier wieder Heuschrecken ohne Ende und wir lassen uns vertreiben und brechen gleich wieder auf. Die Bahn begleitet ab hier die Straße über viele Kilometer, einen Zug sehen wir in der Zeit aber nicht.

Devils Marbels

Bei den Devils Marbels haben wir anscheinend den heißesten Abschnitt des Tages erreicht - es herrschen ca. 44C. Trotzdem laufen wir etwas draußen herum und bestaunen diese eigenartigen Murmeln, die nach Glauben der Aborigines die Eier der Riesenschlange sind.

Bahnüberführung

Am Horizont sehen wir jetzt immer wieder kleine Bergketten und am Barrow Creek durchstoßen wir auch wieder eine kleine Bergkette. Wir halten hier an, um uns auch diese Telegrafenstation anzusehen. Im Gegensatz zu der bei Tennant Creek sieht hier aber alles ganz anders aus. Zum Einen sind im Hinterrund Berge, dann ist daneben aber auch das noch betriebene Roadhouse, so dass die Anlage nicht so einsam in der Gegend herumsteht.

Kurz danach kommt uns ein einsamer Radfahrer entgegen. Wie es aussieht ein Japaner, der mit relativ wenig Gepäck reist. Der erste Radtourist im Red Center soll übrigens bereits 1893 hier unterwegs gewesen sein.

Fata Morgana oder unterwegs durchs Baltikum?

Central Mount Stuart - mit 846 Metern über dem Meer und nur gut 200 über der Umgebung ist es keiner der ganz großen australischen Berge. Berühmtheit erlangte der Berga ber dadurch, daß der Forscher John McDouall Stuart den geografische Mittelpunkt Australiens nur 4 Kilometer von ihm entfernt ausmachte. Von den modernen Geografen wird diese Meinung allerdings nicht geteilt. (Central Mount Stuart)

Für das Centre of Australia gibt es verschiedene Punkte, die auf folgender Seite zu sehen sind: Centre of Australia

Die Landschaft wird ab jetzt scheinbar wieder grüner. Auf jeden Fall gibt es mehr Bäume rechts und links. Und einmal haben wir sogar das Gefühl auf einer Straße durchs Baltikum zu fahren. Rechts und links dichtes Gras und die Eukalypten sehen fast aus wie Birken.

Am Roadhouse von Aileron soll der Big Man die Fahrer von der Straße locken. Er hält uns aber nur kurz, denn trotz der vielen netten Ideen wollen wir hier noch nicht auf den Caravan Park, sondern lieber etwas näher nach Alice Springs fahren.

So fahren wir noch ca. 50 km bis zum nächsten Rastplatz und erleben da zwei Besuche. Der Erste ist noch ganz normal. Ein PKW hält an und 5 Männer machen kurze Pause. Der Zweite ist da schon verwirrender. Kurz nacheinander kommen zwei Geländewagen angefahren und ein Mann und eine Frau steigen aus. Sie reden zuerst miteinander, dann ist Ruhe und erst nach ca. 30 min fahren sei weiter, steigen in die Autos und fahren in die gleiche Richtung davon.

Wir sitzen dann noch lange und schauen uns den faszinierenden Sternenhimmel an, denn da der Mond noch nicht aufgegangen ist, können wir die Milchstraße sehen.

Rastplatz am Morgen und zwei Stationen auf dem Weg nach Alice

Alice Springs

Der letzte Höhepunkt auf dem Weg nach Alice ist gleichzeitig auch der höchste Punkt am Stuart Highway. Der Highway erreicht hier eine Höhe von ca. 675m über dem Meer und ab hier geht es bis Alice beständig abwärts, aber erst kurz vor der Stadt wird der Einfluss der Mc Donald Range spürbar. Die Straße führt durch Bergwelt hindurch und kommt dabei immer tiefer in ein Tal hinab.

In Alice

Die Ausläufer von Alice erstrecken sich uns weit entgegen und im Vergleich zu allen anderen Orten erscheint es fast wie eine Großstadt. Allerdings anscheinend auch mit deren Problemen. Schon am Eingang sehen wir eine große Gruppe von Aborigines, von denen einige auch alkoholisiert erscheinen.

Der Hinweis auf ein Velodrom führt uns dann auf Nebenstraßen durch die Automeile, das Velodrom allerdings sehen wir nicht. Unser erster Anlaufpunkt ist der Anzac-Hill mit seinem Lookout. Er befindet sich etwas südöstlich des Zentrums und ermöglicht einen guten Blick über einen großen Teil der Stadt, vom Bahnhof über die Innenstadt und angrenzende Wohnviertel.


Blick vom Anzac Hill


Der Bahnhof von Alice Springs befindet sich inmitten der Stadt.

Anschließend fahren wir an den Rand der Innenstadt, durchqueren die Fußgängerzone und finden an ihrem nördlichen Ende die Touristeninformation. Sie wirkt im Gegensatz zu der von Katherine extrem klein und verkramt, aber die wichtigsten Informationen bekommen wir.

Flying Doctors

Weiter geht es zu den Flying Doktor, wo wir in eine der halbstündlichen Führungen geraten. Gerade als wir ankommen leert sich ein Reisebus und ein zweiter steht da und wartet auf die Passagiere.

Der Film ist moderner als der in Port Headland, aber gleichzeitig auch sehr pathetisch wodurch er etwas nervt. In den Nachbarräumen sehen wir zuerst die Schaltzentrale, die älter wirkt als der Film in Port Headland und dann noch das Museum. Hier wird kurz die Geschichte seit Gründung der Doctors dargestellt und es finden sich eine Reiher von Modellen der Flugzeuge und Reste von Flugzeugausrüstung.

Simpson Gap

Unser nächstes Ziel soll das Simpson Gap sein, eine schmale Schlucht etwas westlich der Stadt. Unseren Plan mit dem Bike dorthin zu fahren, verwerfen wir allerdings, da es inzwischen wieder über 40C sind und der Weg auch nur eine Route hat, der Rückweg also über den selben Weg verläuft oder auf der Straße.

Die Schlucht ist überaus faszinierend und wir sind froh, trotz der Hitze hierher gekommen zu sein. Zumal am Ende der Schlucht ein starker wenn auch warmer Wind weht. Für den Rückweg nehmen wir die Straße durch das Honeymoon Gap und kommen dadurch durch ein relativ wenig besiedeltes Tal.

Ghan Museum

Nach dem Tanken wollten wir eigentlich noch in das Gahn-Eisenbahn-Museum. Nach Info des Lonely Planet soll es im März aber nur bis 1.00 Uhr nachmittags geöffnet sein, also wären wir jetzt schon zu spät.

Wir fahren aber trotzdem hin, da es fast auf dem Weg liegt und haben Glück, es ist doch bis 5.00 Uhr geöffnet. Zu sehen bekommen wir zunächst eine Diesellok und drei Wagons. Es handelt sich um einen alten Schlafwaggon, einen Waggon der sowohl Sitzplätze als auch eine kleine Küche enthält und einen Salonwagen.

Dann geht es ins Bahnhofsgebäude, wo wir eine große Ansammlung von Stücken und Bildern finden. Alles wirkt noch leicht unorganisiert, hat dadurch aber einen besonderen Charme.

Alice verlassen wir über eine ziemlich monströse Straße, die in einer rechtwinkligen Kurve von der Flughafenstraße abbiegt. Dann wird die Bahn noch auf einem unbeschrankten Bahnübergang überquert, zunächst die alte völlig zugewachsene Gahnstrecke und dann auch die neue Bahn nach Port Augusta / Adelaide.

Im Roten Zentrum

Südlich von Alice Springs

Für ca. 70 km folgt eher ödes und sehr ebenes Terrain, erst im Bereich des Sturt Well wird es wieder etwas hügeliger.

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Wir rutschen relativ zügig bis Erldunda durch und von da ab geht es weg vom Highway und nach Westen. Bei Mt. Ebenizer Roadhouse wird die Strecke wieder für einige Zeit etwas öde, da anscheinend ein Buschfeuer durchging und dadurch alles grün vernichtet hat. Zudem wurde ein Teil der Straße an den Rändern neu profiliert und rechts und links sind breite Sandstreifen frei geblieben.

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Auf dem weiteren Weg wird es allmählich dunkel und der Himmel zieht mit schwarzen Wolken zu, in der Ferne sehen wir sogar Blitze. Wir fahren relativ langsam dahin, denn rechts und links ist Busch und wir erwarten wilde Tiere, die die Straße queren. Statt dessen stürmen aber Pferde quer über den Asphalt und hinterlassen kleine Staubfahnen, die nicht abziehen.

Watarrka National Park Kings Canyon

Am Watarrka National Park kommen wir erst in völliger Dunkelheit an. Wir sind zuerst irritiert von diesem Fremdobjekt mitten im Busch, genießen dann aber die Annehmlichkeiten, da wir just in time noch zwei gut schmeckende australische Pizzen bestellen können. Die eine ist belegt mit Crocodile, altem Camel und Kangaru, die andere mit Chicken auf BBQ-Sauce. Beide schmecken recht gut, wobei das Camel eher alt und das Krokodil eher nach Fisch schmeckt. Die gezapften Biere schmecken mir aber nicht so.

An den Duschen steht dann der sinnvolle Hinweis, dass Wasser hier knapp ist und 40% des Verbrauchs durch die Toilette verbraucht werden und die Gäste bitte Wasser sparen sollen. Gleichzeitig sind aber die bisher auch üblichen Riesenduschköpfe montiert, die Wasserhähne sind noch zum Drehen und schalten nicht automatisch ab und draußen wird der Rasen gesprengt.

Kings Canyon

Heute stehen wir früh auf, um den Canyon noch bei relativ niedrigen Temperaturen erklimmen zu können. Aber wie nicht anders zu erwarten, sind die ersten Reisegruppen und auch individuellen Reisenden schon da und der Parkplatz ist schon gut gefüllt. Aber schließlich schreibt der Führer auch, dass man um 6.30 los gehen soll.

Eingang zum Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon

In die Schlucht gekommen, gehen wir zunächst auf die Wanderung im Tal. Sie führt uns bis zu einem kleinen Aussichtspunkt von dem wir das Ende des Kings Canyon sehen können. Um uns herum erheben sich die steilen Felswände und wir fühlen uns ganz klein. Eigenartigerweise ist es hier relativ leer. Anscheinend gehen die meisten sofort auf die große Runde am oberen Rand der Schlucht.

Gleich nachdem wir wieder am beginn der Schlucht angekommen sind, gehen auch wir auf die große Runde. Sie beginnt gleich mit einer körperlichen Herausforderung, denn es geht sehr steil über die Felsen bergauf. Sie sind teilweise wie Treppenstufen ausgeformt und der Weg ist auch schon gut ausgelatscht.

Nach dem steilen Aufstieg sind wir ca. 150 Höhenmeter über der umliegenden Landschaft und können weit nach Süden in die Ebene schauen. Und wir sind erst einmal durchgeschwitzt, denn trotz Wolken hat die Temperatur auch hier bereits wieder über 30C erreicht.

Kings Canyon

Nachdem wir oben angekommen sind, geht es aber meist auf einem Level weiter. Und wir verlassen zunächst den Rand der Schlucht und laufen im Hinterland zwischen den Felsen weiter.

Kings Canyon Photoman - gut getarnt Tarnung perfekt

Garden of Eden
Eingang Garden of Eden Photoman Australischer Rabe Australische Raben Im Garden of Eden

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Wir nehmen alle Seitenwege zum Lookout und auch zum Garden of Eden mit. Die Runde ist sehr abwechslungsreich, denn neben den steilen Wänden der Schlucht und der üppigen Vegetation im Tal sehen wir auch Felsen, die aussehen wie die Bungles und ganz zum Schluss Palmen, die noch aus der Zeit der Saurier stammen sollen und neben 10 anderen Arten hier seither überlebt haben.

Für die gesamte Runde benötigen wir ca. 3 1/2 h, aber wir hatten auch Glück, dass es nicht ganz so warm und sonnig war. Die Sonne kam erst auf der zweiten Hälfte der Runde heraus. Als wir unsere Runde beendet hatten, war es auf dem Parkplatz schon sehr leer geworden und alle Busse abgerauscht.

Wir hielten noch an den Kathleen Springs. Hier befindet sich am Ende eines Tales ein Wasserloch, dass von den Aborigines verehrt wird. Die Schlucht ist bei weitem nicht so beeindruckend wie der Canyon, entwickelt aber einen ganz eigenen Reiz, vielleicht auch, weil wir hier ganz allein sind.

Weiter geht es an der Kings Creek Station vorbei, kurz vor der wir die National Park Grenze überschreiten. Wir halten noch einmal kurz in einem Rastplatz, der sich direkt in einem Eichen"wald" befindet und rauschen dann bis zum Lassiter Highway durch.

Eichenwald auf australich Wüsteneichel

Mt. Conner

Hier herrscht ziemlich bald einige Konfusion im Bus, denn links voraus, sehen wir plötzlich einen Felsen im Weg stehen, der dem Uluru auf den ersten Blick sehr ähnlich sieht, es aber noch nicht sein kann. Auf den zweiten Blick, als wir länger als 2 Sekunden den Berg sehen können wird es dann aber auch klar, dass er es nicht sein kann.

Der Mt. Conner gilt als der dritte große Monolith der Region, steht aber immer im Schatten der beiden anderen. Als Tafelberg sieht er auch bei weitem nicht so einmalig aus. Beherrscht aber doch die Landschaft.

Uluru und Kata Tjuta

Nach einer weiteren halben Stunde sehen wir dann aber doch den Uluru und auch die Kata Tjuta vor uns und kommen, nachdem wir dachten er müsste doch bald kommen, auch zu einem sehr guten Lookout, von dem wir beide gleichzeitig sehen können.

In Yulara kommen wir gerade rechtzeitig um die Damen vom Besucherzentrum zu sehen, wie sie die Tür verschließen und nach Hause gehen - es schließt bereits um 17.00. Ansonsten ist alles hier voll durchorganisiert, es gibt Hotels, Tankstelle, Supermarkt und Kneipen, also alles was der moderne Traveller heute so braucht. Der Zeltplatz kostet unpowered wieder 13 für jeden, hat nicht mehr ganz den neuesten Zustand, ist aber noch o.k.

The Sun goes down

Von hier brechen wir sofort zum Uluru auf, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Der Eintritt für den NP kostet 25 für jeden, ist dafür aber auch für 3 Tage und beliebig viele Ein- und Ausfahrten gültig.

Für den Sonnenuntergang gibt es zwei gesonderte Parkzonen für Busse und PKW. Bei den PKW ist alles so angeordnet, dass jeder der einen der vielen Parkplätze bekommt auch automatisch in der ersten Reihe steht. Als wir ankommen, stehen da schon 15-20 Autos und am Anfang ist alles voll. Aber ganz am Ende des Parkplatzes finden wir neben einem einsamen Bus noch einen guten Platz.

Eigentlich wollten wir noch etwas lesen oder schreiben hier, aber es gibt schon jetzt eine Stunde vor dem Sonnenuntergang extrem viel zu sehen und einen noch besseren Fotostandort zu finden oder einfach nur zuzusehen, wie andere einparken.

Die Sonne geht dann fast perfekt unter, nur kurz verschwindet sie hinter einer Wolkenbank und wirft einen Schatten auf den Felsen, dann erstrahlt er wie versprochen in sattem rot. Aber auch über der Sonne leuchten die Wolken in fantastischen Farben.

Dann ist plötzlich alles vorbei und die Autos stürzen zurück nach Yulara.

Als die meisten abgefahren sind, machen auch wir uns auf den Weg, finden sofort zu unserem Standplatz und stürzen dann noch in den Pool. Den Pool teilen wir uns unter anderem mit einer Gruppe von Japanern, die alle die hippen Crocs-Latschen anhaben in den buntesten Farben.

Den Abend beschließen wir mit einem Bier auf dem Camp.

16.03.2007 Uluru und Kata Tjutas

Sonnenaufgang

Heute morgen heißt es schon wieder früh aufstehen, denn wir wollen natürlich auch den Sonnenaufgang sehen. Als wir gestern angekommen waren, hatte uns die Rezeption vom Camp auch gleich die genauen Sonnenuntergangs- und -aufgangszeiten aufgeschrieben und so mussten wir nur noch pünktlich aufstehen und losfahren. Zuerst wollen wir aber noch tanken, was natürlich so früh noch nicht geht. Also doch zuerst zum Uluru und nachher noch einmal zurück.

Das Sunrisearea ist bei weitem nicht so gut organisiert wie gestern Abend und so stehen Busse und PKW kreuz und quer durcheinander. Bei vielen der Busse wurde auch eine Frühstückstafel aufgebaut. Besonders kurios anzuschauen ist die Gruppe Japaner, die alle mit einer Schüssel in der Hand und Stäbchen auf kleinen Hockern sitzt und alle gemeinschaftlich zum Berg starren.

Der Aufgang wird dann bei weitem nicht so farbenfroh, die sonne versteckt sich hinter Wolken und so brechen die ersten auf, noch ehe die Sonne aufgegangen ist, auch viele Busse sind schon bald wieder aktiv, sammeln ihre Gäste ein und rauschen ab.

Aber auch wir bleiben nicht ewig hier, sondern fahren weder ein Stück zurück, um in Ruhe zu frühstücken und dann mit den Fahrrädern um den Berg zu fahren. Unser Frühstück war nicht so ruhig, da nacheinander 3 kleine Reisebusse anhielten und jeweils ihre Schäfchen auf den Basewalk schickten.

Die Fahrradrunde war sehr schön, auch wenn wir auf der Südseite kaum zum führen kamen, da wir ständig anhalten mussten und auf der Nordseite dann doch nicht auf dem Basewalk fuhren. Es waren uns einfach zu viele Wanderer unterwegs. Erstaunlich war auch, wie wenig Autos jetzt rundum unterwes waren.

Beim Tanken erlebten wir dann unser erwartetes Preiserlebnis. Mit 1,54 AUS$ war der Diesel hier am zweitteuersten auf der gesamten Tour. Dafür hatten wir auf dem Weg hierher aber auch nur 8,9L verbraucht.

Kata Tjuta

Die Fahrt zum Kata Tjuta führte über eine sehr verschwungene Straße durch luftigen Busch. Neben den vereinzelten Eichen und anderen Bäumen waren die meisten Flächen mit Spinifex bewachsen. An einer sehr gut gewählten Stelle auf einer Düne finden wir den Aussichtspunkt für die Gesamtansicht und weiter westlich auch den für die Abendansicht.

Wenig später auf dem Parkplatz für das Valley of the Winds stehen nur wenige Autos und ein kleiner Bus. Die Wanderung ist in 3 Stufen unterteilt, zum ersten Lookout 1 km und 1h, markiert als leichter Weg, zum 2.Lookout sollen es weitere 1,6km und 1h return sein und die Loop ist insgesamt 7,4km. Diese beide Wege sind als schwer eingestuft.

Wir sind zunächst unschlüssig, da aber alles am selben Standort beginnt, gehen wir erst einmal los. Der 1. Lookout ist relativ bald erreicht und endet auf einer Kuppe, auf der der Wind zum ersten mal richtig weht. Bis hier kann auch in jedem Fall gelaufen werden, der Rest wird allerdings gesperrt, sowie eine Temperatur von mehr als 36C erwartet wird.

Bis zum Zweiten Lookout wird der Weg schwerer, da es teilweise nur über Geröll oder schräge Felsflächen geht. Gleichzeitig wird es aber auch spektakulär, da wir richtig in die Berge hinein kommen. Die Felsen erheben sich weit mehr als 100m fast senkrecht empor und bilden eine klar abgegrenzte Schlucht.

Uns kommen immer wieder einzelne Paare entgegen und kurz vor dem zweiten Lookout sehen wir eine kleine Reisegruppe. Deren Führer erzählt gerade etwas über die Riesenkängurus, wie sie 60 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen und mehr als 6m springen können und zum Schluss auch noch über ihre Boxkämpfe.

Vom 2. Lookout haben wir auch einen weiten Blick voraus in ein Tal, dass wieder von solchen Bergen umsäumt ist. Da es aber schon recht heiß ist, entscheiden wir, doch ab hier zurück zu gehen und machen uns auf den Weg zum Auto.

Am Auto angekommen, nervt das Nachbarauto, bei dem der Motor läuft. Da niemand zu sehen ist, überlege ich, einfach den Schlüssel umzudrehen. Aber ehe die Idee gereift ist, kommen die Insassen und fahren davon. Wir fahren noch kurz in die andere Schlucht, lassen aber die Wanderung, da es inzwischen schon verdammt heiß geworden ist und fahren satt dessen weiter.

Es geht dann den gleichen Weg zurück wie gestern. Die Sonne scheint und der Busch sieht wieder ganz anders aus, von Langeweile keine Spur auch wenn nicht viel passiert und auch der Bereich bei Mt. Ebenizer Roadhouse sieht nicht mehr gar so trostlos aus.

Irritiert sind wir auch nicht mehr von den vielen Fahrzeugen im Gegenverkehr, vielmehr sind wir auf dem Stuart Highway froh, diese hektisch zum Uluru strömende Masse hinter uns zu lassen und uns wieder dem "wirklichen" Outback zuzuwenden.

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