Zu müde zum schnellen Paddeln …

…. aber entspannt vorantreiben und schauen und genießen haben auch ihre Vorteile. Im Bereich der Autobahn nervte nur etwas die Lautstärke der abrollenden Reifen.

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mit Eis spielen

Unterwegs auf dem Finowkanal bei ca. 10°C. Es ist fast noch Mitte Februar, fühlt sich aber an wie der Beginn des Frühlings. Der starke Frost ist eine Woche her. Eis ist nur noch an den Rändern, vor den Schleusen und im Mäckerseegraben vorhanden. Und das Eis ist inzwischen sehr mürbe.

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auf dem Finowkanal

An einem Abend im Februar. Eine kurze Fahrt auf dem Adventure. Und wieder ging es bis an die Eisgrenze.

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Bis zur Eisgrenze

Das Wetter war im Januar eigentlich schon wieder zu warm und zu grau und teilweise zu windig. Und richtig Winter war auch noch nicht, obwohl es immer wieder geschneit hat.

So ergibt sich für mich auch im Februar eine Gelegenheit für eine kleine SUP-Tour auf dem Finowkanal. Vielleicht bin ich gerade noch rechtzeitig unterwegs, denn in der kommenden Woche soll es strengen Frost geben.

Die Temperatur liegt nur knapp über dem Gefrierpunkt, es herrscht Nebel, die Schleusen sind eingefroren und auch am Rand des Finowkanals haben sich schon viele Eisflächen gebildet.

Der Abstecher zum Mäckersee muss ausfallen und am Ende regnet es auch. Schln war es trotzdem und mein Trockenanzug zahlt sich langsam aus.

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Anpaddeln

Es war eine ziemlich spontane Aktion. Plötzlich tat sich ein Zeitfenster auf, das Wetter war halbwegs günstig (für Januar auf jeden Fall) und das Equipment befand sich in Wohnung bzw. Auto.

Als klar war, dass ich paddeln gehen konnte, kontaktierte ich noch Alexander und wie es der Zufall wollte, war er schon auf dem Weg zum Wannsee und wollte dort eine Runde auf dem SUP drehen.

Also warf ich meine Pläne, noch einmal im Norden auf der Havel zu paddeln, über den Haufen und fuhr auch zum Wannsee, also eigentlich zur Großen Breite.

Statt auf mich zu warten und dabei auszukühlen, drehte Alexander schon eine kleine Runde nach Norden und malte sein erstes Hasenohr. Als ich aufbaute, kam er noch kurz an Land, mir zu helfen. Aber ich war eigentlich schon fertig.

Wir starten nach Westen und überqueren die Große Breite, die ja nur eine Verbreiterung der Havel ist und kein richtiger See. Erinnerungen wurden wach an die Zeit, als ich hier regelmäßig zu Regatten weilte. Vor allem die jährliche Regatta bei Deutsch-Britischen YachtClub bleibt mir im Gedächtnis. Das letzte mal fand der Grand Slam 2004 mit 505-Beteiligung statt. Dazu hatte ich damals hier geschrieben: TEAMDOCHNOCH – Race Team Werbellinsee – 505 and Contender – Grand Slam 04. Später war die Herbstregatta der 505 immer auf dem Wannsee, der ja etwas weiter südlich links ab geht.

Wir folgen dem Ufer weiter nach Süden und erreichen Kladow. Hier trennen sich aber unsere Wege. Alexander muss zurück und ich will noch etwas weiter nach Süden. Außerdem möchte ich ihn gerne auch ziehen lassen, wenn wir zusammen unterwegs sind, bin ich meist der Bremser.

Ich fahre noch etwas am Ufer von Kladow entlang und bewundere das eine oder andere Grundstück und drehe dann auch auf die Havel, um Kälberwerder zu umrunden und schließlich den Eingang des Wannsees zu erreichen.

Dann begegnet mir mit der Fähre „Wannsee“ eines der wenigen anderen Wasserfahrzeuge heute:

Den Wannsee schneide ich bloß an und fahre dicht an Schwanenwerder heran in Gebiete, die für mich als Segler immer tabu, weil zu flach, waren. Neben dem Berliner Yachtclub wechsle ich wieder hinüber zur Großen Breite. Dabei fällt mir vor allem dieses kleine Haus auf Schwanenwerder auf, dass so ein bisschen wie das Haus des Brückenwärters wirkt.

Von hier ist es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt. Knapp anderthalb Stunden die Ruhe des Winters genießen. Die Füße gehen gerade noch so, der Rest ist warm, nur unter dem Trockenanzug bin ich etwas durchgeschwitzt. Und die Hände werden erst beim Einpacken des Voyager so richtig kalt…

Bei STRAVA (Anpaddeln | Stand-up-Paddeln | Strava) sieht die Runde dann so aus. Hier ist auch gut zu sehen, wo die einzelnen Bilder aufgenommen wurden:

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Veloviewer 2020

Daten die nur der Veloviewer ausgibt sind ExplorerSquare, Explorercluster und ExplorerTiles. Es ist deutlich zu sehen, dass ich mich auf das Kacheln konzentriert habe.

Die Konzentration auf das Erschließen neuer Kacheln wird auf den folgenden Bildern deutlich. Zuerst die Kacheln von 2020:

2020
2020

Zum Vergleich die von 2019:

2019
2019

2019 und 2020 zusammengefaßt:

2019 - 2020
2019-2020

Und schließlich alle von mir bisher bei STRAVA und damit auch Veloviewer hochgeladenen Tracks aus unserer Region:

Gesamtkacheln 2006 - 2020
Gesamt BB

Zum Abschluß das Gleichenoch für die Region von der Nordsee über Norddeutschland bis zum westlichen Polen. Gut zu erkennen sind die neuen Tracks in Niedersachsen und auch Mecklenburg-Vorpommern:

2020
2020
2019
2019
2006 . 2019
2006-2019
Gesamt - 2006 - 2020
gesamt

Die Daten vom Veloviewer basieren auf bei STRAVA erfassten Touren, Wanderungen, Aktivitäten. Insofern gibt es leichte Abweichungen zu meinen per Tabelle zusammengestellten 2020er Daten.

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Vorweihnachtspaddeln

Kurz vor Weihnachten kam ich noch einmal aufs Wasser. Alexander hatte zum Paddeln eingeladen und mir auch eines seiner Bretter geborgt.

Wir trafen uns in Konradshöhe und paddelten die Havel hinab bis zum Eingang des Tegeler Sees. 9 km oder 1 1/2 h entspanntes Paddeln, Quatschen und schnelles Paddeln. Schön war es und ein schöner Saisonausklang.

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Auf Sicht paddeln ….

Mitte Dezember gibt es noch einmal die Gelegenheit, die Uckermark zu erkunden. Es ist grau, es ist mit 7°C für Dezember eher warm, es weht kaum ein Lüftchen und vielleicht soll sogar noch die Sonne herauskommen.

Auf dem Hardenbecker Haussee war ich in diesem Jahr bereits im April. Die Bedingungen waren etwas anders. 14°C, dazu aber ein kräftiger Wind aus SW, zum Beginn Schauer, später aber etwas Sonne. Und ich war sogar kurz im sehr klaren Wasser zum Abschluss.

Auf dem Hardenbecker Haussee folge ich dem Nordufer, durchquere schnell den Schumellensee und komme zu dieser interessanten Brücke auf dem Strom. Zu den Besonderheiten dieses Reviers hatte ich im April schon geschrieben – Hardenbecker Haussee – deshalb verweise ich hier nur auf den Beitrag.

Das Tal weitet sich bald darauf wieder und die Kirche von Boitzenburg taucht auf. Boitzenburg in der Uckermark / Boitzenburger Land könnte ich hier noch erwähnen, aber das Boizenburg an der Elbe hieß nicht lange Boitzenburg.

Prägend für Boitzenburg ist das Schloß, welches wohl manchmal auch Neuschwanstein des Nordens genannt wird, mit all seinen Bauten. Vom Wasser sieht man allerdings fast nur das Schloß. Den Rest versperren die Bäume und Hügel.

Rechts vom Badestrand befand sich noch ein Steg mit Kanus, die man im Sommer mieten kann. Und im Schloß kann natürlich gut gegessen werden, was ich vor vielen Jahren schon einmal tat: Unterwegs im Auftrag des ESK

Auf dem Küchenteich von Boitzenburg findet man einige der für die Gegend typischen Bootshäuser. Hier sind scheinbar nur Angelkähne untergestellt, von denen ich auch einige auf dem Wasser traf. Mit denen gab es einige nette Wortwechsel. Zwei meinten, ich solle aufpassen, dass ich denn mit dem Ding nicht umkippe, das Wasser wäre so kalt. Und andere meinten, heute würde nix beißen. Die Hechte sind zwar da, aber anbeißen, wollen sie nicht.

Unter Wasser gibt es auch einige Aktivitäten. Ich sah mehrere Hechte, zwei mal einen Biber, wie er mit der Kelle auf das Wasser klatschte und dann diese relativ frisch abgenagten Zweige, auch vom Biber.

Auch in der Luft tat sich einiges. Besonders beeindruckte mich ein Eisvogel, der mit seinem schönen Blau einen starken Kontrast zum sonst so grauen Tag bot. Und ein Seeadler, der über die Bäume am Ufer zog.

Von Boitzenburg ging es zurück zum Schumellensee, wo sich diese Badestelle versteckt. Die könnte im Sommer ganz nett sein, vor allem auch weil sich der Parkplatz dazu ca. 200m entfernt befindet und klein ist.

Vom Schumellensee machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Krienkowsee. An der 1976 gebauten Columbusbrücke mußte ich mich richtig ducken. Und so richtig vertrauenerweckend wirkte sie nicht. Aber vielleicht sollte die Konstruktion auch einfach nur mutig genannt werden.

Zurück auf dem Hardenbecker Haussee sollte auch klar werden, was der Titel meint. Über weite Teile der Tour konnte ich mit Blick auf den Grund paddeln. Der Hardenbecker Haussee soll zwar bis zu 36m tief sein und er hat auch steile Ufer. Aber die Sichtweite beträgt 4m und im Herbst vielleicht sogar noch mehr.

Den Vier-Brüder-Platz fand ich noch sehr schön. Vielleicht als Ziel für einen Paddelkurztrip. Es war von hier nicht mehr weit bis zu meinem Startpunkt.

Das westliche Ende des Hardenbecker Haussees spare ich heute aus. Auch so waren es schon ca. 14 Kilometer und meine Füße wurden langsam immer kälter.

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3 Kanäle

Die Tage werden langsam wieder kürzer und so muß ich mich sputen, als ich zur heutigen Tour starte. Der Plan ist, vom Pechteich über den Werbellinkanal auf den Oder-Havel-Kanal bis Zerpenschleuse und über Finow- und Werbellinkanal wieder zurück zu fahren.

Die Bedingungen sich günstig. Es ist fast windstill und die Sonne scheint. Dadurch sind auch die schnurgeraden 5 Kilometer auf dem Oder-Havel-Kanal gut zu paddeln.

Gerade, als ich kurz vor der Brücke der Heidekrautbahn über den Oder-Havel-Kanal bin, rumpelt es laut. Ein Triebwagen der NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) überquert den auf der alten Brücke Finowkanal und gibt mir genug Zeit, die Kamera für ein Bild auf der vor 15 Jahren neu gebauten Brücke über den Oder-Havel-Kanal hervorzuholen.

Ich drehe eine kleine Runde durch das Hafendorf von Zerpenschleuse. Die Idee, den Urlaub am Wasser mit dem eigenen Boot fast vor der Nase zu verbringen, finde ich prinzipiell nicht verkehrt. Aber so, wie die irgendwie gleichen und doch nicht gleichen Häuschen da stehen und dann mit den leeren Stegen, finde ich es nur mittelmäßig einladend.

Da ist die Schleuse schon spannender. Wieder einmal eine etwas andere Ausführung bei den Toren gegenüber dem, was in der Region sonst so gebaut wurde. Und das betrifft nicht nur die Farbe. Ein Paar weitere Bilder gibt es hier: Schleuse Zerpenschleuse

Am Ende fahre ich dann noch durch das neue Sperrtor Pech weiter nach Osten ehe ich umdrehe und erfreue mich am Lichterspiel bei Sonnenuntergang. Zurück auf dem Pechteich benötige ich fast schon eine Lampe, um die Einsetzstelle zu finden.

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